Zeugnisse

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L. M.

Teil 1

Ich litt unter einer schmerzhaften Belastungsinstabilität in der rechten Hüfte, musste beim Aufstehen immer zuerst vorsichtig testen, ob das Bein mich trägt oder nicht. Im Rahmen einer Konferenz nahm ich das Angebot des Gebetes für Heilung von Schmerzen wahr. Christiane, die ich nicht kannte, wandte sich mir zu, fragte nur kurz, um welches Schmerzproblem es sich handelte, legte ihre Hand auf die Hüfte und betete kurz und prägnant für die Wiederherstellung der Stabilität und Funktionalität im Namen Jesu. Tatsächlich ging ich deutlich besser zurück an meinen Platz, das Bein trug mich. Es hat noch einige Zeit gebraucht bis meine antrainierte Vorsicht der spontanen sicheren Belastung wich. Gott sei Dank! Halleluja!

Einige Monate später…. 

nach einem Gottesdienst hat Matthias gemeint, dass ich nicht so ‚rund‘ laufe und gefragt, ob es schlechter geworden sei mit der Hüfte. Ja, ich hatte vermehrt Schmerzen, v.a. auch nachts, wusste nicht, wie ich das Bein legen sollte, wollte es aber auch nicht so recht wahrhaben.

Dann habe ich Matthias gebeten doch noch einmal für die Hüfte zu beten. Er sagte, dass Gelenke ja etwas verbinden und in Beziehung setzen und fragte, ob mir spontan eine ungeklärte Beziehung in den Sinn käme. Ich hatte keine Idee dazu. 

Daraufhin hat er Gott gefragt und immer nur ‚Vater‘ gehört und mich gefragt, ob mit meinem Vater was war. Ja, da gab es ein großes ‚Familiengeheimnnis‘, niemand sollte je erfahren, dass mein Vater Rußlanddeutscher war. Er wollte nicht, dass seine Familie als ‚Flüchtling‘ stigmatisiert würde. Dieses Geheim-halten-müssen hat eine offene spontane Kommunikationskultur in unserer Familie stark beeinträchtigt.

Von generationsübergreifenden Belastungen hatte ich gehört, dass sie sich aber in der nächsten Generation, also in mir, körperlich manifestieren können, war mir unbekannt. Matthias hat gebetet, stellvertretend die Schuld des Vaters bekannt und auch meinen Anteil in der verordneten Täuschung zum Kreuz gebracht, Vergebung im Namen Jesu zugesprochen, dem Schmerz geboten zu weichen und die völlige Wiederherstellung der Hüfte im Namen Jesu eingefordert.

Ich konnte es kaum glauben, die Beweglichkeit in der Hüfte war sofort spürbar viel freier und größer, die Schmerzen verschwanden. Auch nachts keine Hüftschmerzen mehr!  Einfach wunderbar!

Gott ist ein Gott der heilt und wiederherstellt! 

Aller Dank, Lobpreis und Ehre sei IHM!

 

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Teil 2

Mit einem Gebetsabend in der Gemeinde startete ich ins neue Jahr. Der erste Impuls zielte darauf für einige Minuten ins persönliche Gebet zu gehen, um zu erkennen, was man aus dem alten Jahr loslassen und nicht mit in das neue Jahr nehmen wolle. Da dieser Jahreswechsel für mich gleichzeitig mit einem Gemeindewechsel verbunden war, fühlte ich mich nicht frei für das Neue, sondern noch stark gebunden an Menschen in der ‚alten‘ Gemeinde, mit denen ich auch seelsorgerlich im Gespräch verbunden gewesen war. 

Nach der persönlichen Reflexion sollten wir uns zu zweit kurz austauschen und füreinander beten. Es traf sich, dass ich mit Christiane zusammenkam. Nachdem ich mein Anliegen kurz umschrieben hatte, fragte sie ‚Hast du schon mal ‚Seelentrennung‘ gemacht? Diese Frage kam mir zunächst suspekt vor, was meinte sie damit? Also fragte ich nach und sie erklärte mir, dass es nötig sei gerade nach intensiven, v.a. seelsorgerlichen Gesprächen, im Namen Jesu die entstandene Seelenbindung zu durchtrennen. Das bedeutet, das, was der andere mir aufgeladen habe ihm zurückzugeben und das, was er von mir genommen habe, was mir gehört hat, mir zurückzuholen gereinigt und geheiligt durch Jesu Blut. 

Davon hatte ich noch nie etwas gehört und ich war ein ‚Lastenträger‘, hatte sehr viele Nöte der Ratsuchenden auf mich genommen.

Christiane hat mich angeleitet, mit mir gebetet und ich spürte, wie Felsbrocken von mir fielen. Ich richtete mich unwillkürlich körperlich auf und fühlte mich richtig leicht wie seit Jahren nicht. Mit einem geistlichen Eindruck bestätigte Christiane diese Erfahrung. Sie sah vor ihrem geistigen Auge, dass Saugnäpfe von mir abfielen. Ja, das entsprach meiner Wahrnehmung. Die Menschen, die mir in diesem Kontext in Erinnerung kamen, habe ich namentlich vor Gott gebracht und mich von ihnen entsprechend gelöst. Dieser Prozess ging über eine längere Zeit. Der Heilige Geist hat mich an Menschen erinnert, die ich schon lange nicht mehr im Sinn hatte, zurück bis in meine Teenagerjahre. Gott ist gründlich, er will, dass wir ganz frei werden und nicht blockiert sind in unserer Berufung zu leben.

Ich danke Christiane für ihre kompetente einfühlsame geistliche Weisung und Gott für diese Freisetzung!

 

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Gerti und Diethelm Strauch

Christiane u. Matthias Hirth kennen wir seit einigen Jahren als leidenschaftliche Anbeter Jesu Christi. Mehrmals haben wir sie dann auch gebeten, uns im Heilungsgebet zu dienen. Immer war es uns ein Trost und eine Hilfe; denn sie begegneten uns mit Empathie und der Autorität des Geistes. Sie ließen sich vom Heiligen Geist leiten in dem, was sie beten sollten, und hörten, was der Geist ihnen eingab.  Sie bleiben engagiert „dran“, wenn sie einen Auftrag Gottes spüren. Sie sind treue und bevollmächtigte Diener Gottes.

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